Ernährungs­beratung

Die Ernährung ist ein Teil der ganzheitlichen Therapie.

Blickfang3

Ernährung, Darm und Stoffwechsel stehen in engem Zusammenhang mit dem Gehirn, hat doch der Darm weit mehr Nervenzellen als das Gehirn und steht ständig in Interaktion mit diesem. Der Stoffwechsel ist der „Zulieferer“ des Gehirns mit allem, was es als „Kommandozentrale“ braucht:

  • Sauerstoff
  • Wasser
  • Brennstoff“ (Blutzucker)
  • fertig zerlegte Proteine und Fette (als Amino- und Fettsäuren, z.B. Omega 3)
  • wie auch Spurenelemente  

Was wir zu uns nehmen, bildet somit die Grundlage für die Körper- und Hirnfunktionen. „Der Darm denkt mit“ (Claus D. Runow oder neuere Literatur der «Functional Medicine» über Brain food)

(Somit kann natürlich z.B. Übergewicht nicht allein mit Gehirntraining behoben werden!)

Wir essen laut Bundesamt für Gesundheit „zu süss, zu salzig, zu fett und (ganz einfach) zu viel“.


Problematische Nahrungsmittel sind:

  • Zucker (der einzige „Brennstoff“ der Nervenzellen), ist meist jedoch nur ein Mengenproblem,
  • Milch und Milchprodukte (das erste Fremdeiweiss von Tiermilch), mit dem wir in Kontakt kommen, daher ganz besonders für Allergiker wesentlich, Ursache von sehr vielfältigen Störungen
  • Gluten (das allgegenwärtige Getreidekleber-Eiweiss, bes. von Weizen, eine meist verkannte Empfindlichkeit, („Nicht-Zöliakie-Gluten-Sensitivität“) wirkt sich besonders im Hirn aus,
  • Zusatzstoffe.


Ernährungsberatung - Praxis für Neurofeedback - Zürich

All dies belastet nicht nur unseren Körper, sondern oft unmerklich auch die Psyche, d.h. hat mit den Gehirnfunktionen zu tun und kann körperlich und psychisch zu gesundheitlichen Schäden führen. So ist es normal, dass auch beide Aspekte während einer Therapie in Erscheinung treten.Als Psychologin und beziehe ich natürlich die psychischen Reaktionen immer mit ein. Meine Ernährungsempfehlungen werden individuell auf die Bedürfnisse und den Zustand des jeweiligen Patienten abgestimmt.


Meine Ernährungsberatung basiert auf meinen Erfahrungen mit hypoallergener Ernährung, Vollwert- und Rohkost mit Testung der individuellen (Haupt)-Unverträglichkeiten und Allergene mittels Glia- und Casomorphin-Urin-Test nach Ortho-Analytica.

Ich erstelle für Sie aufgrund Ihrer Krankheitsgeschichte und Ihren Wünschen einen Ernährungsplan.



Basis-Unverträglichkeiten

Eisberg-allein

Mein besonderes Augenmerk gilt den Allergien und Nahrungsmittel-Intoleranzen/Unverträglichkeiten

Leider erfassen die gängigen europäischen Allergietests bloss diejenigen Unverträglichkeiten, auf welche das Immunsystem Antikörper bildet und die im Bluttest oder Pricktest nachweisbar sind: der „über Wasser“ sichtbare Teil des Eisbergs an der Luft. Dieser beinhaltet oftmals jedoch gerade nicht (mehr) die grundlegendsten Allergene, weil diese keine Antikörper (mehr) hervorrufen und das Immunsystem stattdessen beliebig viele „Neben-Allergene“ entwickelt und mit Antikörpern anzeigt.



Der Löwenanteil, die Unverträglichkeiten ohne Antikörper bleibt damit jedoch mit den gängigen europäischen Allergietests nicht erfassbar: der „Unterwasseranteil“ des Eisbergs.


Einzig der (nicht anerkannte) Urin-Peptidtest von William Shaw erfasst solche Unverträglichkeiten (wird aber heute in Europa nicht mehr ausgewertet).

Gerade weil es sich hier hauptsächlich um unsere gebräuchlichsten, alltäglichen Proteine (in Getreide und Tiermilch) handelt, schaut man lieber weg – besonders, wenn schon der Allergietest nicht angibt – und sucht dafür nach „Nadeln im Heuhaufen“.

All dies kann nicht nur unseren Körper, sondern oft unmerklich auch die Gehirnfunktionen belasten und körperlich wie psychisch zu gesundheitlichen Schäden führen.


> Casomorphine  beruhigen, verlangsamen tendenziell (damit das Baby gut schläft),

> Gliamorphine  reizen, kratzen eher auf, in Richtung »spinnen»


Lesen Sie gerne mehr im Informationsblatt Ernährungsberatung


Hier finden Sie einen Fachartikel von Dr. sc. nat. Erich Stoll und Dr. med. Eveline Breidenstein-Stoll: Zucker  Wie verwenden wir diese Energie zum Denken?